Vergleich
HOME oder HOME & GO: welches Gerät passt zu wem
Von Ursula Barth
Bei Medigo gibt es zwei Systeme, und der Unterschied ist schnell erklärt. Beide bestehen aus einer Basisstation und einem tragbaren Notrufknopf. Nur beim HOME & GO kommt ein Mobilteil dazu, mit dem der Notruf auch außerhalb der Wohnung funktioniert.
Was beide Geräte gemeinsam haben
- Basisstation mit Lautsprecher und Richtmikrofon für die Sprechverbindung
- Anschluss an eine normale Steckdose, kein Internet und kein Telefonanschluss nötig
- Eingebauter Akku, der bei Stromausfall weiterläuft
- Wasserdichter Notrufknopf für Handgelenk oder Hals, Batterie über fünf Jahre
- Notrufzentrale rund um die Uhr, an allen 365 Tagen im Jahr
Das Medigo HOME
Der Klassiker für zuhause. Wer den Tag überwiegend in der Wohnung, im Haus oder im eigenen Garten verbringt, ist damit vollständig abgesichert. Meine Tante hat genau diese Variante, weil sie das Haus nur in Begleitung verlässt. Für sie wäre ein Mobilteil eine Sache, die sie nur vergessen würde, und das hilft niemandem.
Das Medigo HOME & GO
Gleiche Ausstattung, dazu ein handliches Mobilteil mit Mikrofon, Lautsprecher und GPS Ortung im Notfall. Damit lässt sich deutschlandweit ein Notruf absetzen, also auch beim Einkaufen, im Bus oder auf dem Spaziergang. Der Akku hält bei uns rund zwei Tage, geladen wird über eine kleine Schale.
Die ehrliche Entscheidungshilfe
Stellen Sie sich eine einzige Frage: Verlässt die Person regelmäßig allein das Haus. Wenn ja, dann ist das HOME & GO die richtige Wahl, denn genau in diesen Situationen ist niemand in Rufweite. Wenn nein, dann sparen Sie sich den Aufpreis und nehmen das HOME. Ein Mobilteil, das ungeladen in der Schublade liegt, bringt keine Sicherheit, sondern nur ein schlechtes Gewissen.
Bei uns hat das Mobilteil funktioniert, weil wir die Ladeschale neben die Kaffeemaschine gestellt haben. Diese Gewohnheit war wichtiger als jede technische Eigenschaft.
Wie sich das HOME & GO im Alltag schlägt, steht ausführlich im Erfahrungsbericht.
